20. August 2011

Ich brauche viel platz um mich herum, ich bin gern allein,
glaube ich, oder brauche ich menschen um mich, die jedoch
soweit weg sein sollten, wie das i.-net es möglich macht?
keine ahnung, ich wünschte mir manchmal, jemand würde mir zu nahekommen, damit ich ihn wegprügeln kann!! Auch wenn ich das nie wirklich täte!

Ich fühle mich deplaziert in diesem leben. Es ist, als hätte jemand mich hier vergessen, ich gehöre nicht hierher! Als sei
ich bereits tot! Ich weiß, daß dieses fremdsein aus dem
gefühl der überforderung durch eine mir unverständlich welt
herrührt. Aber dieses wissen nützt mir nichts, kein wissen
nützt irgendwas, wenn man unfähig ist, es anzuwenden!

Ich weine, wenn der rote stier stirbt,
ich meine, der rote stier aus dem film "Das letzte
Einhorn" ist eine tragische figur, weil er mißverstanden
wird. er ist nicht von natur aus böse. er wurde dazu
getrieben, böse zu sein, von menschen, denen es leicht
fällt, böse zu sein. Ich weine für ihn, weil er nicht
weinen kann.

Hört auf mir zu sagen, was ich tun soll. Hört auf, mich mit eurer freundlichkeit ans leben zu binden! Denn eigentlich gibt es mich gar nicht!
Ich will körperloses bewußtsein sein, und ich will alles
wissen. Ohne mich zu langweilen! Ich will in dem raum
zwischen den sternen sein!

Menschen sind interessant solange sie rätselhaft sind ,danach langweilen sie mich! Ich hasse es, mich zu erklären, weil ich mich nicht erklären kann und ich mich dann deshalb hilflos fühle,hilflosigkeit ist gefährlich, wenn es mir schlecht geht, ziehe ich mich zurück "tröstende worte" kann ich besonders dann nicht ausstehen weil ich glaube, daß niemand meinen schmerz verstehen kann. Ich bezweifle, daß ich ihn verstehe, oder verstehen will. Liebe macht verletzlich * ich glaube, daß mein schmerz nichts als verdrängte liebe ist, und dan möcht ich schneiden, um mich selbst zu trösten. Ich kann wenn ich will sehr stark sein ~ bis zur selbstverleugnung ~ ich
hasse es, wenn ich vor einem menschen krieche ~ ich werde
als stark empfunden ~ ich kann menschen glauben
machen, daß ich stark sei ~ ich verachte mich für meine
feigheit ~ ich verhalte mich, als sei ich ein trotziges
kind!

Ich glaube an das böse im menschen ~ die
strafen für pädosexualität sind zu niedrig ~ der tod ist
keine strafe ~wenn das opfer schweigt, kann es dann täter geben?

Es gab ein Mann, der mit mir schlafen wollte, wir hatten keinen sex ~ ich hätte aber mit ihm geschlafen, weil ich höflich bin ~ und weil ich glaube,
daß man das so macht ~ mein körper ist benutzbar ~ ich bin
benutzbar, ich verliere mich oft in mir ~ ich würde mein leben gern ändern~ in der einen weise ~ oder in der anderen ~ je nach stimmung!

Ich gebe nur selten versprechen ~ weil ich versprechen einhalte und ich staune, wenn das was ich sage, ernst genommen werde ~ schließlich benutze ich nur worte. Ich kann, wenn ich will, von einer sekunde zur anderen kalt werden~ ich kann mich sehr schnell an andauernden schmerz
gewöhnen ~Ich lese lieber bücher ~ bücher sind niemals böse ~ bücher bringen keinen schmerz ~sanftheit macht mir angst, sie ist bedrohlich ~ ich habe angst vor dem, was danach kommen könnte ~ flüstern macht mir angst ~ ich weiß nicht warum ~ flüstern macht, das ich den halt in der welt verliere.

Ich kämpfe gegen das bedürfnis, die badezimmertür abzuschließen ~ auch, wenn außer mir niemand
da ist ~deutbare nähe ist bedrohlich sex ist körperlich ~ sex ist
eine zu erfüllende aufgabe ~ hinterher ist mir oft kalt und
ich zittere ~ vielleicht deswegen!

20.8.11 23:06

Letzte Einträge: Nach der klinik 15.4.2009, 23.9.2009, 24.10.2009, ....Meine Gedankenfetzen....

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